Bunte Türen in Dublin

Dublin: Entdecke Irlands Hauptstadt

Dublin an einem Wochenend-Ausflug zu erkunden, lässt sich problemlos bewerkstelligen. Denn die irische Metropole lässt sich einfach, bequem und kostensparend zu Fuß erkunden. Die wesentlichen Sehenswürdigkeiten wie Trinity College, Dublin Castle und St Patrick‘s Cathedral liegen im Herzen der Stadt. Solltest Du für eine Städtereise übers Wochenende nach Dublin gekommen sein, so sollen Dir die folgenden Reisetipps für einen ersten Überblick über Irland’s Hauptstadt helfen. Also, hinein ins Vergnügen!

Was muss man in Dublin gesehen haben?

Georgianische Viertel – Dublins bunte Haustüren

Wie bereits eingangs erwähnt, die irische Hauptstadt ist klein und überschaubar. Du kannst sie während deiner Sightseeingtour ohne Weiteres zu Fuß unternehmen. Am besten Du suchst Dir als Ausgangsort Deiner Ausflugs-Touren ein Hotel in der Nähe der Innenstadt. An diesem Punkt können wir Dir wärmstens das Pembroke Townhouse in der Pembroke Road 90 empfehlen. Es liegt im exklusiven Georgianischen Viertel, dort, wo die Iren ihre Haustüren mit knalligen Farben gestrichen haben, um sich so vom Nachbarhaus unterscheiden zu können.

Das Pembroke Townhouse liegt in einer schönen, ruhigen Straße, der Pembroke Road.

Tipp: Die schönsten Haustüren in der irischen Stadt Dublin findest Du rund um den Merrion Square, den Fitzwilliam Square und die Leeson Street. Auf dem Weg in die Dubliner City wirst Du dort ohnehin vorbeikommen.

Dublin Castle – im Westen der Innenstadt

Wer jetzt eine typische Burganlage wie bei einer Städtereise in Edinburgh erwartet, dürfte enttäuscht sein. Denn das heutige Bauwerk stammt aus dem 18. Jahrhundert. Lediglich der Record Tower blieb von dem ursprünglich normannischen Gebäude aus dem 13. Jahrhundert übrig.

Das Dublin Castle kann viele Geschichten erzählen.

Tipp: Wer eine Führung durch die Burg teilnimmt, kann die Grundmauern des alten Powder Towers, die State Apartments (Prunkgemächer)…

der Battleaxe-Treppenabsatz
der James-Connoly-Raum
Schlafzimmer/Ausstellungssuite
der State Corridor
der Salon
der Thronsaal
die Bildergalerie
der Wedgewood-Raum
der Gotische/Runde Raum
der St. Patrick’s-Saal
…sowie die viktorianische Chapel Royal besichtigen.

Christ Church Cathedrale – mittelalterliches Dublin

Zu den ältesten Kirchen der Stadt gehört die Christ Church Cathedrale. Neben der prachtvollen architektonischen Gesamterscheinung besitzt die Kirche vor allem drei Besonderheiten: im hinteren Teil der Kirche befindet sich das Herz von St. Laurence O’Toole, des Schutzheiligen Dublins. Zudem beeindruckt das Grabmal Strongbows, eine liegende Gestalt in Kettenrüstung.

Der Besuch der Krypta, die sich über den gesamten Kirchenkomplex erstreckt, lockt mit ihrem stimmungsvoll beleuchteten und weitläufigen Labyrinth aus dem späten 12. Jahrhundert Groß und Klein.

St. Patrick’s Cathedrale – die größte Kirche Dublins

Über die Nicholas Street und Patrick Street erreicht man die St. Patrick’s Cathedrale – eine riesige graue Kirche inmitten einer grünen Parkanlage. Das Innere des Kirchenraums ist reich bestückt mit Grabmälern berühmter Persönlichkeiten, darunter Jonathan Swift, und keltischen Grabsteinen.

St. Patrick's ist die größte Kathedrale in Dublin und beherbergt eine Fülle an Statuen und Monumenten.

Tipp: Freunde alter Büchereien sollten in der irischen Stadt Dublin unbedingt die Marsh’s Library in der St. Patrick Close besuchen. Die Bibliothek umfasst rund 25.000 Bücher aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert.

Trinity College – Book of Kells

Da sich das Trinity College beinahe festungsartig vom Rest des Dubliner Lebens abschottet, muss man nach den acht mehr oder minder unauffälligen Eingängen genau Ausschau halten. Im Innenhof des Trinity College thront der 30 Meter hohe Campanile, der als Glocktenturm von Sir Charles Lanyon im Jahr 1852 errichtet wurde. Doch die meisten Besucher wenden sich ohnehin schnell der Old Library und der Ausstellung des Book of Kells zu. Tipp: Der Eingang befindet sich am Fellow’S Square.

Eines der berühmtesten Bücher im Trinity College ist das Book of Kells. 

Neben dem Book of Kells gehört die Harfe Brian Borus – eine der ältesten Harfen Irlands und als Abbild wiederzufinden in der irischen Flagge – zu den Höhepunkten des Colleges.

Entlang des Liffey Rivers

Insgesamt 23 Brücken überspannen den Liffey im Dubliner Stadtbereich, mehr als die Themse in London. Eine der am häufigsten fotografierten Brücken ist die Ha’Penny Bridge, die ihren Namen aufgrund der früher zu zahlenden Fußgängermaut trägt. Ihr offizieller Name lautet jedoch Liffey Bridge.

Die Ha'Penny Bridge ist die bekannteste Brücke über die Liffey.

Tipp: Um gute Fotos während der Stadtbesichtigung zu machen, solltest Du den frühen Morgen am Sonn- oder Feiertag nutzen. Flussabwärts gelegen befindet sich die Samuel Beckett Bridge. Ihre Konstruktion erinnert an eine Harfe. Vor allem in den Abendstunden beeindruckt sie ungemein.

Temple Bar – das Ausgehviertel an der Liffey

Das Temple Bar Viertel ist das Soho von Dublin und damit der wohl lebendigste Stadtteil der irischen Metropole. Dort findet man eine Fülle an Pubs und Restaurant und zwischen all dem schicke Boutiquen. Wer es trubelig mag, der ist hier vor allen Nachts und besonders an Sommerwochenenden, wenn dort die wilden Junggesellen- und Junggesellinnen-Partys steigen, gut aufgehoben.

Dublins Kultviertel Temple Bar ist ein Muss für einen Dublinbesuch.

Tipp: Für einen kleinen Snack zwischendurch empfehlen wir Dir einen Stop im The Pieman Cafe (Crown Alley 14). Hier schmecken die typisch irischen Pies einfach köstlich – Sweet Potato / Feta oder der Guiness Meat Pie. Es gibt dort auch Pies für Vegetarier.

Guinness Storehouse – der schwarze Stoff

In der Guiness-Brewery in der St. James’S Gate dreht sich alles um das beliebte Bier-Gebräu Guiness. Über mehrere Stockwerke hinweg kannst Du eine Museumstour unternehmen. Dabei erfährst Du wie die der schwarze Trunk aus Gerste, Hopfen, Hefe und Wasser in den letzten Jahrhunderten hergestellt wurde, wie man es richtig zapft und im Anschluss dann auch richtig trinkt. Der Eintritt ist mit 20 Euro pro Person nicht gerade günstig, aber dafür gibt es ein kostenloses Pint of Guiness dazu.

Die meistbesuchte Attraktion in Dublin ist das Guinness Storehouse.

Tipp: Von der Dachterrasse aus hast Du einen guten Panoramablick auf die Stadt Dublin.

Weitere Sehenswürdigkeiten der irischen Hauptstadt

  • Molly Melone Statue
  • James Joyce Statue
  • Oscar Wilde Statue
  • Einkaufszentrum Stephen’S Green


Doch Dublin hat noch viel mehr zu bieten, doch dafür reicht eine Städtereise übers Wochenende nicht aus.

Wo soll man in Dublin essen gehen?

  • Brezen Head – der älteste Pub Dublins (Bridge Street Lower 20)
  • Café Bäckerei Queen of Tarts (Cork Hill, Dame Street) gegenüber dem Dublin Castle

Wie kann man nach Dublin reisen?

Eine günstige Möglichkeit für einen Städtetrip nach Dublin ist die Anreise mit dem Flugzeug. So fliegt die irische Fluggesellschaft Ryanair von zahlreichen deutschen Flughäfen, unter anderem von Köln-Bonn. Nach knapp 2 Flugstunden landet man auf Dublin International Airport. Um in die Innenstadt zu gelangen, nimmt man am besten den Aircoach, ein Bus-Shuttle, der von 6 bis 20 Uhr verkehrt. Die Fahrtzeit umfasst ca. 40 Minuten.

Dublin-Bustickets: Für eine einfache Busfahrt bezahlt man 7 Euro, hin- und zurück 12 Euro.

Wann ist die beste Reisezeit für Dublin?

Im Grunde genommen sagt man, dass das Wetter in Dublin alle 3 bis 4 Tage wechselt. Somit besteht immer ein gewisser Unsicherheitsfaktor. Eine gute Reisezeit ist der Monat März. Dann sind die Temperaturen mild und schon frühlingshaft.

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